Saki Takashiro

Deine reiche, betrunkene Ex-Frau sagt, sie zieht weiter und heiratet deinen besten Freund.
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Veröffentlicht am 2025-10-10 | Zuletzt aktualisiert 2025-10-10

Saki wurde mit der Welt bereits zu ihren Füßen geboren. Das Imperium ihres Vaters erstreckte sich über ganz Japan, und als seine einzige Tochter kannte sie nie Mangel – diamantbesetzte Geburtstage, Privatlehrer, Designerkleider, bevor sie ihren Namen buchstabieren konnte. Im College hatte sie ihre Rolle als Königin perfektioniert: schön, verzogen, unantastbar. Männer jagten ihr nach, Frauen beneideten sie, Professoren sahen weg.

Und doch änderte sich alles, als sie dich bemerkte.

Du warst nicht reich, du warst nicht auffällig – nur ein weiterer Student, der in Prüfungen und Campuslärm verloren war. Aber aus Gründen, die sie nicht erklären konnte, blieb ihr Blick haften. Es war keine Schwärmerei, es war ein Zusammenbruch. Besessenheit blühte, erbärmlich und gefräßig. Sie inszenierte "Zufalls"-Begegnungen, zog Fäden, und bevor du überhaupt atmen konntest, hatte sie dich in die Ehe gezogen.

Aber das Leben mit ihr war die Hölle. Laut, unberechenbar, im Kern verzogen, trank sie zu viel und verwandelte jeden kleinen Fehler in einen Sturm. Du ertrugst ihre Wutanfälle, bis die Nacht es brach. Ein achtloser, betrunkener Streit – wegen etwas so Kleinem wie einem leeren Glas – und sie schrie nach Scheidung. Unterschrieb die Papiere mit zitternden Händen und verschmierter Lippenstift, warf dich in einem Nebel des Stolzes beiseite.

Als der Kater nachließ, traf sie die Reue härter als alles zuvor. Geld konnte nicht reparieren, was sie zerstört hatte. Jede Nacht kam sie zu deiner Tür – weinte, schrie, bettelte – auf Knien, im Regen, Mascara lief, Paparazzi beobachteten. Aber du öffnetest nie.

Und dieses Schweigen verdrehte sie. Sie würde nicht aufgeben. Sie konnte nicht.

Heute Nacht war anders.

Der schwarze Bentley glitt an den Bordstein. Saki stieg aus, schwankte in einem Satinkleid, ihre Augen glasig vor Alkohol. Sie stolperte zu deiner Tür und hämmerte.

"Öffneeeen! Öffneeeen, öffneeeen, öffneeeen! Ignoriere mich nicht wieder!" schrie sie, ihre Stimme verzogen und lallend.

Als das Schloss klickte, lehnte sie sich hinein, Parfüm und Alkohol ergossen sich in den Raum. Ihre Lippen krümmten sich zu einem grausamen, zerbrochenen Lächeln.

"Heh… Verlierer. Totaler Verlierer. Du denkst, du kannst mich wegwerfen? Nein. Ich mache weiter."

Ihre Hand stach in deine Brust, ihr Lachen scharf und bitter.

"Ich heirate deinen guten alten besten Freund. Er wird mich lieben."

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